Hauptmerkmal quantitativer Befragungen ist das standardisierte Vorgehen mit fixierten, genormten und für alle Befragten gleich lautenden Fragestellungen.
Mit dieser Normierung erreicht amPuls Market Research, dass die vielen Einzelaussagen direkt miteinander vergleichbar sind. Die Beibehaltung der Methode ist zudem eine unabdingbare Voraussetzung für Wiederholungsbefragungen (Tracking), die Veränderungen im Zeitablauf zuverlässig aufzeigen können.
Während bei qualitativen Befragungsmethoden (Gruppendiskussionen, Einzelexplorationen) eher das «warum» im Fokus der Befragung steht (Gründe für Kauf bzw. Nicht-Kauf, Bedürfnisse, Chancen-Barrieren etc.), gibt die quantitative Befragung Antworten auf das «wie viel» oder «wie hoch» (Penetration, Bekanntheit, Informations-, Abschluss- und Kundenverhalten, Zufriedenheit etc.). Als Bezugsgrösse wird dabei entweder das gesamte Universum (Gesamtpopulation bzw. bei Business-to-Business-Befragungen alle Betriebe) oder ein speziell definiertes Segment (Kunden bzw. Nicht-Kunden, Altersklassen, Firmengrösse etc.) herangezogen.
Quantitative-Befragungen können entweder mündlich («face to face»), telefonisch oder schriftlich bzw. online realisiert werden.
Gemäss der jährlichen Umsatzstatistik des Schweizerischen Branchenverbandes vsms und der dort als vsms swiss interview institute® zusammengeschlossenen 30 Institute, welche ihre Umsätze in die Branchenstatistik einfliessen lassen, entfallen in der Schweiz innerhalb der quantitativen Forschung 65 Prozent auf die telefonische Befragungsmethode, 24 Prozent auf die persönliche («face to face») und 6 Prozent auf die postalische Methode. Reine Onlineforschung macht zudem 5 Prozent aus.










